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6 Min. Lesezeit

Top 5 Lernmethoden im Studium

Das Studium ist eine spannende, aber auch herausfordernde Zeit. Zwischen Vorlesungen, Hausarbeiten und Prüfungen stellt sich oft die Frage: Wie lerne ich eigentlich am besten? Gerade im Studium sind effektive Lernmethoden entscheidend, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden und das Beste aus sich herauszuholen. Die Wahl der richtigen Lernmethoden kann dabei den Unterschied machen, nicht nur für bessere Noten, sondern auch für mehr Motivation und Spaß am Lernen. Hier sind die fünf besten Lernmethoden im Studium, die dir helfen, das Maximum aus deiner Studienzeit herauszuholen.
28.01.2026
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Darum geht's
Das Studium ist eine spannende, aber auch herausfordernde Zeit. Zwischen Vorlesungen, Hausarbeiten und Prüfungen stellt sich oft die Frage: Wie lerne ich eigentlich am besten? Gerade im Studium sind effektive Lernmethoden entscheidend, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden und das Beste aus sich herauszuholen. Die Wahl der richtigen Lernmethoden kann dabei den Unterschied machen, nicht nur für bessere Noten, sondern auch für mehr Motivation und Spaß am Lernen. Hier sind die fünf besten Lernmethoden im Studium, die dir helfen, das Maximum aus deiner Studienzeit herauszuholen.

Welche Lernmethoden gibt es?

1. Active Recall (Aktives Wiederabrufen)

Bei der Lernmethode des Active Recall steht das aktive Abrufen von Wissen im Mittelpunkt. Anstatt sich darauf zu beschränken, die Lerninhalte passiv zu lesen oder zu markieren, fordert diese Technik dazu auf, das Gelernte aus dem eigenen Gedächtnis abzurufen, und zwar in regelmäßigen Abständen. Das kann zum Beispiel mit Karteikarten oder durch das Beantworten von selbst erstellten Quizfragen geschehen. Der entscheidende Vorteil liegt darin, dass du dein Gehirn dazu bringst, die Informationen tatsächlich zu „suchen“ und zu rekonstruieren, anstatt sie nur wiederzuerkennen. Dieser Prozess stärkt nicht nur dein Langzeitgedächtnis, sondern macht dich auch sensibel für Wissenslücken. Wenn du beim Abrufen ins Stocken gerätst, weißt du genau, wo noch Nachholbedarf besteht. Active Recall gilt daher als eine der effektivsten Lernmethoden im Studium und hilft dir, gezielt und nachhaltig zu lernen.

Unser Tipp

Schließe jeden Lernabschnitt mit zwei bis drei kurzen Fragen ab, die du ohne Nachschauen beantwortest. So prüfst du sofort, ob das Wissen wirklich sitzt.

2. Mind Mapping

Bei der Lernmethode Mind Mapping geht es darum, komplexe Themen übersichtlich darzustellen und Zusammenhänge sichtbar zu machen. Ausgangspunkt ist ein zentraler Begriff, beispielsweise ein Vorlesungsthema. Von dort aus verzweigen sich Unterthemen, Definitionen, Beispiele oder Zusammenfassungen. Diese visuelle Struktur hilft deinem Gehirn, Inhalte besser zu ordnen und zu speichern. Die Lernmethode Mind Mapping eignet sich besonders gut, um einen schnellen Überblick zu gewinnen oder komplizierte Themen leichter zu verstehen.

Unser Tipp

Verwende Farben, kleine Symbole oder Skizzen, um deine Mind Map lebendiger zu gestalten. Das verstärkt die Erinnerung zusätzlich, da dein Gehirn visuelle Reize schneller wiedererkennt.

3. Mnemotechniken (Gedächtnishilfen)

Mnemotechniken sind bewährte Lernmethoden im Studium, mit denen sich selbst sperrige Informationen leichter merken lassen. Das funktioniert, indem du neue Inhalte mit etwas Bekanntem verknüpfst. Statt isolierte Fakten stumpf auswendig zu lernen, baust du dir kreative Eselsbrücken, denn Kreativität merkt sich das Gehirn besonders gut.

Klassische Mnemotechniken:

  • Geschichtenmethode: Du baust die zu lernende Begriffe in eine kurze, ungewöhnliche Geschichte ein. Je verrückter, desto einprägsamer.
  • Loci-Methode (Gedächtnispalast): Du gehst in Gedanken einen vertrauten Ort ab und platzierst dort die Informationen, die du dir merken möchtest.
  • Akronyme: Du bildest aus Anfangsbuchstaben ein neues Wort, etwa „KAWA“ für Kapital, Aufwand, Waren, Anlagen.

 

Warum funktionieren Mnemotechniken so gut?

Weil sie Inhalte mit Emotionen, Bildern oder Humor verknüpfen. Dadurch verarbeitet dein Gehirn neue Informationen deutlich tiefer, was zu einer besseren Langzeitspeicherung führt.

4. Spaced Repetition (Verteiltes Lernen)

Hinter der Lernmethode Spaced Repetition steckt die Idee, Lerninhalte über längere Zeiträume in wachsenden Abständen zu wiederholen. Statt alles in einer Lernsitzung durchzupauken, verteilst du das Lernen über mehrere Tage oder Wochen. Diese Lernmethode im Studium nutzt den sogenannten Vergessenskurven-Effekt. Wenn du etwas gerade anfängst zu vergessen, ist der ideale Zeitpunkt, es erneut zu wiederholen. Dadurch stärkst du dein Gedächtnis jedes Mal ein Stück mehr.

Unser Tipp

Verwende digitale Karteikarten-Apps, die Wiederholungsintervalle automatisch berechnen. Das spart Zeit und gibt dir einen klaren Lernplan an die Hand.

5. Feynman-Methode

Die Feynman-Methode basiert auf einem einfachen Prinzip: Wenn du etwas wirklich verstanden hast, kannst du es einer anderen Person in einfachen Worten erklären. Dabei deckst du automatisch Wissenslücken auf und erkennst, welche Inhalte du noch einmal durchgehen solltest. Diese Lernstrategie im Studium ist besonders effektiv für theoretische oder komplexe Inhalte und sie funktioniert auch, wenn niemand zuhört. Ein Notizblock reicht vollkommen.

So funktioniert die Feynman-Methode:

  1. Wähle ein Thema aus.
  2. Erkläre es so, als würdest du es einem Kind beibringen.
  3. Identifiziere Lücken und wiederhole die entsprechende Inhalte.
  4. Vereinfache und strukturiere die Erklärung erneut.
Unser Tipp

Nimm dich dabei einfach mit dem Handy auf. Beim Anhören merkst du schnell, ob du klar und verständlich erklärt hast. Außerdem kannst du es dir im Anschluss auf dem Weg zur Uni, in der Bahn oder beim Aufräumen zur Wiederholung nebenbei anhören.

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Übersicht - Die 5 effektivsten Lernmethoden im Studium

  • Active Recall: Wissen aktiv abrufen statt nur lesen
  • Mind Mapping: Inhalte visuell strukturieren
  • Mnemotechniken: Informationen kreativ verknüpfen
  • Spaced Repetition: Wiederholen in sinnvollen Abständen
  • Feynman-Methode: Erklären, um wirklich zu verstehen

Fazit

Effektives Lernen im Studium bedeutet nicht, mehr Zeit am Schreibtisch zu verbringen, sondern die richtige Mischung aus bewährten Lernmethoden einzusetzen. Jede der vorgestellten Strategien nutzt unterschiedliche Stärken deines Gehirns und hilft dir dabei, Inhalte nachhaltiger zu verinnerlichen. Wenn du mehrere dieser Lernmethoden im Studium kombinierst, wirst du nicht nur schneller und effizienter lernen, sondern auch motivierter und selbstbewusster an neue Themen herangehen. So holst du das Beste aus deiner Studienzeit heraus mit weniger Stress und mehr Erfolg.


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Geschrieben von Team HeyStudium
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