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Philosophie studieren

69 Hochschulen 194 Studiengänge

Die Philosophie beschäftigt sich mit Fragen des menschlichen Daseins.

Ein Text von Gabriele Meister. Mitarbeit: Nina Roßmann – ZEIT Studienführer 2022/23

Philosophie-Studieninhalte — darum geht es

Ist es möglich, an absolut allem zu zweifeln? Ist moralisch gut, was den meisten nützt? Mit existenziellen Fragen wie diesen beschäftigen sich Studierende der Philosophie. »Oft nähern wir uns einem Thema, indem wir erst einmal die zentralen Begriffe klären«, sagt Reinold Schmücker, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Philosophie und Philosophie-Professor an der Uni Münster. Die Studierenden hinterfragen zum Beispiel, was mit »Wahrheit« oder »Freiheit« gemeint ist. Sie beschäftigen sich aber auch mit aktuellen Themen wie etwa Rassismus, Inklusion oder künstlicher Intelligenz

Im Studium lernst du die Epochen der Philosophiegeschichte kennen und interpretierst und diskutierst zahlreiche Texte großer Denkerinnen und Denker, von Platon über Immanuel Kant bis hin zu Martha Nussbaum. »Manchmal experimentieren Philosophinnen und Philosophen auch mit Thesen und Theorien, die erst einmal absurd klingen, zum Beispiel der Annahme, dass es Geist außerhalb des Körpers gibt«, sagt Schmücker. »Das Thema beschäftigt die Philosophie schon sehr lange, aber seit es künstliche Intelligenz gibt, ist es hochaktuell«, sagt Schmücker.

Typische Fragestellungen im Philosophie-Studium

  • Warum gibt es überhaupt etwas und nicht nichts?
  • Was ist das Allgemeine, was das Besondere?
  • Können Medien Wirklichkeit prägen?
  • Was ist die Seele, und in welcher Beziehung steht sie zum Körper?
  • Braucht der Mensch Institutionen?
  • Was ist gesichertes Wissen und was bloße Vermutung?
  • Was ist das moralisch Gute?
  • Wie hängen Sprache und Denken zusammen?
  • Was ist Demokratie, und wie sollten demokratische Gesellschaften strittige Fragen entscheiden?

So läuft das Studium ab

Man unterscheidet zwischen theoretischer und praktischer Philosophie. Ein wichtiges Teilgebiet der theoretischen Philosophie ist die Erkenntnistheorie: Seit Platons Zeiten haben sich Philosophen mit der Frage beschäftigt, was Menschen wissen können. Zur theoretischen Philosophie zählen außerdem die Sprachphilosophie, die das Verhältnis von Sprache und Wirklichkeit hinterfragt, und die Metaphysik, bei der es um die Frage geht, was überhaupt existiert. Die praktische Philosophie fragt: Was soll ich tun? Und wie kann ich herausfinden, was ich tun soll? Dabei geht es insbesondere um Ethik und die politische Philosophie, die die Grundlagen menschlichen Zusammenlebens untersucht. 

In den Seminaren wird viel diskutiert. Philosophiestudierende lernen auch, wie sie Argumentationsmuster in Texten analysieren und eigene Aussagen präzise formulieren und logisch verknüpfen können. Sie müssen zum Beispiel untersuchen, wie Descartes’ Gottesbeweis aufgebaut ist.

Hier sind passende Philosophie-Studiengänge

Philosophie passt zu dir, wenn …

... du einen Sinn für abstraktes Denken und logische Zusammenhänge hast, ebenso wie Freude an sprachlichen Feinheiten. 

Im Philosophiestudium lernst du vorurteilsfrei zu argumentieren. Statt um bloßes Faktenwissen geht es darum, Behauptungen kritisch zu hinterfragen und zu prüfen, ob Argumente schlüssig sind ‒ unabhängig von der eigenen Position. »Wer nur nach Gründen für seine vorgefasste Meinung sucht, wird im Studium nicht gut abschneiden«, sagt Schmücker. 

Es hilft, wenn man schon viel gelesen hat, und zwar nicht nur knappe Nachrichten im Netz, sondern auch Klassiker, denn im Studium muss man sich schwierige Texte geduldig erschließen. Textanalyse und die Logikkurse können herausfordernd sein, ebenso wie die Hausarbeiten. »Viele tun sich zu Beginn des Studiums schwer damit, eine philosophische Fragestellung für ihre Hausarbeiten zu entwickeln«, sagt Schmücker. Beim Thema Rassismus würde man zum Beispiel nicht fragen: Welche Gesellschaft ist rassistisch?, denn das wäre anhand von Fakten empirisch zu untersuchen, sondern: Was ist Rassismus?

Gibt es einen NC beim Philosophie-Studium?

Knapp ein Drittel der Studiengänge hat einen NC. Manche verlangen Sprachkenntnisse in Latein oder Griechisch, die man aber an der Uni erwerben kann.

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