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Fach

Romanistik studieren

In der Romanistik werden Sprachen erforscht, die aus dem Lateinischen entstanden sind.
107 Studiengänge
36 Hochschulen

Ein Text von Gabriele Meister – ZEIT Studienführer 2023/24

Darum geht es

Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch oder doch lieber Rumänisch oder Katalanisch? Die Romanistik befasst sich mit Sprachen und Kulturen sehr unterschiedlicher Länder und Regionen. Ebenso vielfältig sind die Studiengänge: Je nach Universität kannst du eine oder mehrere Sprachen studieren, einen breiten Überblick bekommen oder dich spezialisieren. Immer geht es dabei jedoch um Sprachen lateinischen Ursprungs.

Im Studium lernst du, wie sich die Sprachen, Literaturen und Kulturen romanischsprachiger Länder im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben. Das ist viel mehr als nur ein Sprachkurs. „Man lernt, sich in andere Kulturen hineinzudenken“, sagt Carolin Patzelt, Professorin an der Uni Bremen und Präsidentin des Deutschen Romanistenverbands. Dabei kann es auch um aktuelle politische Entwicklungen gehen. Derzeit untersuche man beispielsweise die rhetorischen Strategien von Rechtspopulistinnen und -populisten in Italien und Frankreich, so Patzelt.

Das sagen Studierende über Romanistik

"Anreize zu kritischem Denken bekommen, Theorien kennenlernen und Lust aufs Weiterlesen bekommen."
Studierende/r im 3. Semester – 2022
"Es hilft, wenn du gern liest und dich für Sprache und Kultur begeistern kannst."
Studierende/r im 3. Semester – 2022
"Am meisten machen mir die Inhalte aus dem Bereich der Sprach- und Medienwissenschaft Spaß. Mein Interesse hierfür hat sich schon in der einführenden Vorlesung und den Tutorien gezeigt, und jetzt kann ich es in Seminaren sehr gut individuell vertiefen. Etwas herausfordernd finde ich das Lesen alter literarischer Werke in meiner zweiten Fremdsprache im Bereich der Literatur- und Medienwissenschaft. Das ist für mich mit etwas mehr Anstrengung verbunden."
Studierende/r im 3. Semester – 2022
Quelle: HeyStudium-Anschlussfragebogen der CHE-Studierendenbefragung
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Typische Fragestellungen im Romanistik-Studium

  • Wie setzt sich die lateinamerikanische Gegenwartsliteratur mit indigenen Sprachen und Kulturen auseinander?
  • Wie lassen sich Dialekte übersetzen?
  • Wie funktioniert Spracherwerb bei bilingualen Kindern?
  • Wie trägt der digitale Raum dazu bei, Minderheitensprachen wie Kreol wiederzubeleben?
  • Wie viel politische Kritik steckt in Jean de la Fontaines Fabeln?
  • Wie erzählt autobiografische Literatur, etwa von Annie Ernaux und Edouard Louis, von Klassismus und sozialem Aufstieg?

So läuft das Studium ab

Das Romanistikstudium basiert auf den Hauptdisziplinen Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft und Sprachpraxis. Du beschäftigst dich mit literarischen Texten, Theaterstücken, Filmen und Graphic Novels und untersuchst beispielsweise, warum bestimmte Regionalsprachen in Spanien oder Frankreich gefördert werden. Neben dem traditionellen Fokus auf Europa und Amerika bieten einige Unis mittlerweile auch Kurse zur Literatur und den Sprachvarietäten afrikanischer Länder an.

Auch die Frage, wie verschiedene Sprachen und Kulturen zusammenhängen und sich miteinander vermischen, wird dich im Studium begleiten. Zum Beispiel, wenn du Migrationsliteratur liest oder untersuchst, wie Migration und Sprachwandel zusammenhängen, etwa in den USA, wo sich durch spanisch-englische Sprachkontakte ganz neue Sprachformen herausbilden.

„Das sind komplexe Dynamiken, auf die die Studierenden sich da einlassen müssen“, sagt Carolin Patzelt. „Sie lernen, Situationen zu erfassen, die keinen fixen Schemata folgen. Das ist eine ganz wichtige Kompetenz.“ Ein Auslandssemester sollte zum Studium dazugehören.

Hier sind passende Romanistik-Studiengänge und Hochschulen

Wo kann ich Romanistik studieren?

Alle Romanistik-Städte in der Übersicht

Romanistik passt zu dir, wenn …

... du offen bist für andere Kulturen und neugierig darauf, wie man Sprachen und Literaturen mit wissenschaftlichen Methoden erforscht. „Durch das Studium bekommt man eine neue Perspektive auf Sprache und Kultur«, sagt Patzelt. „Man lernt, wie Sprache funktioniert, und versteht zum Beispiel, warum jeder Mensch eine individuelle Aussprache hat oder wie die Einwanderung aus den Maghreb-Staaten die französische Sprache und Kultur geprägt hat.“

Voraussetzung ist, dass man gern und viel liest. Zum Pensum gehören Romane ebenso wie wissenschaftliche Fachtexte. Außerdem solltest du bereit sein, dich auch außerhalb der Uni mit deinen Fremdsprachen zu beschäftigen – zum Beispiel in Form von Tandemtreffen oder fremdsprachigen Kinoabenden. Bei Französisch, Italienisch und Spanisch wird teilweise erwartet, dass man die Sprache schon bei Studienbeginn gut spricht. Oft gibt es dafür einen Sprachtest zur Einstufung. Kleinere romanische Sprachen wie Rumänisch kann man in der Regel ohne Vorkenntnisse studieren.

„Es hat viele Vorteile, mehr als eine romanische Sprache zu studieren. So versteht man die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Sprachen und Kulturen besser“, sagt Patzelt.

Von Professor:innen empfohlene Voraussetzungen und Fähigkeiten

  • Interesse an Sprache
  • Interesse an Literatur / Lesefreude und -bereitschaft
  • Interesse an Geschichte / historische Grundkenntnisse
  • Internationale, interkulturelle Aufgeschlossenheit / Interesse an internationalen Themen
  • Kommunikationsfähigkeit / Sprachkompetenz / Ausdrucksfähigkeit (inkl. Lese- und Schreibkompetenz und Textverständnis)
  • Argumentations- / Diskussionsfähigkeit
  • Reflexions- und Kritikfähigkeit / kritisches Denken
  • Selbstständiges, selbstorganisiertes und -diszipliniertes Lernen und Arbeiten / Selbstmanagement / Bereitschaft zum Selbststudium
  • Abstraktes / logisches / analytisches Denkvermögen
  • Auslandserfahrung / Bereitschaft für Reisen und Auslandsaufenthalte
  • Fremdsprachenkenntnisse in der/n Sprache(n), die studiert werden soll(en)

Quelle: Professor(inn)enbefragung im Rahmen des CHE Rankings 2016/17.

Gibt es einen NC?

Romanistik ist meist zulassungsfrei, an den meisten Unis gibt es also keinen NC. Je nach Uni brauchst du für manche Kurse Lateinkenntnisse, die du aber auch während des Studiums erwerben kannst.

Ähnliche Fächer

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Abschluss

Studienform

Alle Studierendenstimmen über Romanistik

"Anreize zu kritischem Denken bekommen, Theorien kennenlernen und Lust aufs Weiterlesen bekommen."
Studierende/r im 3. Semester – 2022
"Es hilft, wenn du gern liest und dich für Sprache und Kultur begeistern kannst."
Studierende/r im 3. Semester – 2022
"Am meisten machen mir die Inhalte aus dem Bereich der Sprach- und Medienwissenschaft Spaß. Mein Interesse hierfür hat sich schon in der einführenden Vorlesung und den Tutorien gezeigt, und jetzt kann ich es in Seminaren sehr gut individuell vertiefen. Etwas herausfordernd finde ich das Lesen alter literarischer Werke in meiner zweiten Fremdsprache im Bereich der Literatur- und Medienwissenschaft. Das ist für mich mit etwas mehr Anstrengung verbunden."
Studierende/r im 3. Semester – 2022
"Allgemein bringen die Kurse (sprachpraktische Übungen sowie Seminare) mehr Eigenarbeit mit als üblich, das heißt, es müssen regelmäßig Hausaufgaben gemacht werden. Das heißt aber auch, dass man im Unterricht meist gut mitkommt und man sich so kaum auf Klausuren vorbereiten muss, die es in dem Studiengang allgemein wenig gibt. Der Studienverlauf besteht aus eher kleinen Kursen, da der Hauptteil aus sprachpraktischen Kursen und Seminaren mit begrenzter Teilnehmerzahl besteht. So entsteht eine sehr persönliche Atmosphäre, was ich sehr zu schätzen weiß. Der Studiengang allgemein ist sehr klein, deshalb hat man im Unialltag immer auch mit Student*innen aus anderen Studiengängen der Romanistik Kontakt."
Studierende/r im 3. Semester – 2022
"Einen kritischen Blick auf Kultur und Gesellschaft, die Macht der Sprache erkennen und die eigenen Sprachkenntnisse verfeinern."
Studierende/r im 3. Semester – 2022
"Du lernst Spanisch von Anfang an in einem praktizierenden Rahmen mit supernetten Dozierenden. Nach den Einführungsmodulen in Sprachwissenschaft, Kulturwissenschaft und Literaturwissenschaft kannst du schon im Bachelor eines der drei Themen als Schwerpunkt wählen und dich ein bisschen spezialisieren."
Studierende/r im 3. Semester – 2022
"Wer Romanistik studieren sollte, sollte mindestens eine romanische Sprache sehr gut (bis Mutterspracheniveau) beherrschen und sich auch persönlich mit der Kultur identifizieren können."
Studierende/r im 7. Semester – 2022
"Am meisten macht mir Spaß, die Kurse auszuwählen und mich in die unterschiedlichsten Bereiche einzufinden. Am schwersten ist es meistens am Ende die Hausarbeit zu verfassen, mit der man dann auch persönlich zufrieden ist und die alle wichtigen Kursinhalte miteinschließt."
Studierende/r im 7. Semester – 2022
"Empathie, Anthropologie, Philosophie, Wissenschaftliches Schreiben"
Studierende/r im 7. Semester – 2022
"Das Studium vermittelt schon in den ersten Semestern unglaublich viel interessantes Wissen. Durch die Tutorien in den ersten Semestern bin ich gut im wissenschaftlichen Arbeiten und besonders im wissenschaftlichen Schreiben geworden. Des Weiteren haben die Sprachpraxiskurse meine sprachlichen Kompetenzen wirklich enorm weitergebracht, was in den Seminaren sehr gut durch das Lesen wissenschaftlicher Texte auf den Fremdsprachen gut ergänzt hat."
Studierende/r im 3. Semester – 2022
"Wer den BA Romanische Sprachen, Literaturen und Medien studieren will, sollte sich auf jeden Fall in kleineren Kursen und Seminaren wohlfühlen. Dir sollte es nichts bis wenig ausmachen, wissenschaftliche Texte zu lesen, auch, wenn sie manchmal ein bisschen länger sind. (Natürlich muss man nicht immer alles lesen) Natürlich solltest du auch Spaß am Sprachenlernen haben, da man im Studium auch noch die Grundkenntnisse in einer dritten romanischen Sprache erwirbt. Sehr reizvoll ist der fest integrierte einjährige Auslandsaufenthalt, was dich auch nicht abschrecken sollte."
Studierende/r im 3. Semester – 2022
"Es wird viel gelesen und selbstverständlich viel in der jeweils studierten Sprache gesprochen."
Studierende/r im 7. Semester – 2022
Quelle: HeyStudium-Anschlussfragebogen der CHE-Studierendenbefragung
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