"Sehr wichtig ist mir einerseits die Freiheit, meinen Lernplan größtenteils selbst gestalten zu können. Andererseits gefällt es mir ungemein, wie das Fach von Diskussionen lebt. In den meisten Veranstaltungen gibt es als anfänglichen Input eine Pflichtlektüre (Werke und passende Sekundärliteratur) plus einen Input der Lehrenden - und dann sind alle Teilnehmenden gefragt, gemeinsam im Seminar die Inhalte zu entschlüsseln und eigenständig weiterzudenken. Ich habe das Gefühl, ein Seminar ist stets auch eine Bereicherung für die Lehrenden. Herausfordernd ist das Lesepensum und manchmal auch das Schreibpensum. Ich glaube es hilft den meisten aber, im Laufe des Studiums eine gewisse Disziplin und Organisiertheit zu erlernen. Für manche meiner Kommiliton*innen ist die Freiheit im Studium, die mir so sehr gefällt, eine Schwierigkeit. Der Übergang von Schule zu Selbstständigkeit im Studium ist für manche ungewohnt und fordernd."
Studierende/r im 3. Semester – 2022
"Wer Deutschliebhaber, Alles-Leser, schriftlicher Ausdrucksheld oder Meister der Gestikulation ist, der sollte darüber nachdenken, sich in die germanistische Richtung zu bewegen. Wer zudem noch Interesse mitbringt, wie die deutsche Sprache funktioniert und was man alles mit ihr machen kann, ist in der Germanistik besonders gut aufgehoben. In verschiedene Teilbereiche gegliedert werden sowohl literaturwissenschaftliche (alles mögliche an Lektüre mit Analyse und Interpretation), mittelalterliche (geschichtliches Hintergrundwissen -- wo kommen bestimmte Wörter her, was haben diese für einen Ursprung?), sprachwissenschaftliche (Mimik und Gestik als Bestandteil, aber auch Aussprache und Aufbau der deutschen Sprache) als auch methodische und didaktische (Deutsch als Fremd-/Zweitsprache) Fähigkeiten vermittelt."
Studierende/r im 3. Semester – 2022
"Besonders toll sind die ausgeklügelten Veranstaltungen der einzelnen Professuren, die zwar in sich geschlossen, aber dennoch auch fachübergreifend sind. Lehrveranstaltungen in der Sprachwissenschaft geben bspw. manchmal Erklärungen auf Fragen in Veranstaltungen der Zweitsprachenforschung und erleichtern somit das Schubladenlernen/-denken, das wiederum für die Zukunft und das spätere Arbeitsleben wichtig sein wird."
Studierende/r im 3. Semester – 2022
"Man sollte mit einem hohen Lektüreaufwand zurechtkommen, denn man verbringt sehr viel Zeit mit Lesen. Außerdem diskutiert man häufig mit Kommilitonen über den Inhalt der Werke, innerhalb und außerhalb der Kurse."
Studierende/r im 6. Semester – 2022
"Der Studienalltag ist stärker auf Präsenzveranstaltungen ausgelegt, als ich erwartet hatte. Dennoch ist es in den meisten Fächern möglich (wenngleich nicht empfehlenswert) vorrangig oder ausschließlich von zuhause aus zu arbeiten. Der Informatikstudiengang umfasst von Natur aus gewisse Mathematikkenntnisse, die auch in ausreichendem Umfang vermittelt werden. Mit einer gewissen Affinität zu technisch/mathematischen Themen ist man hier gut aufgehoben. Der Fokus liegt dabei stark auf angewandter Mathematik, den Studenten werden nur selten mathematische Beweise abverlangt."
Studierende/r im 3. Semester – 2024
"Wer Informatik studieren möchte, sollte sich bewusst sein, dass ein solches Hochschulstudium über das reine Interesse am Programmieren hinausgeht und die Bereitschaft dafür mitbringen, sich auch in die dahinterstehenden theoretischen und abstrakten Konzepte einzuarbeiten."
Studierende/r im 3. Semester – 2024
"Für mich ist die Diversität des Faches Fluch und Segen zugleich. Man kann über so viele verschiedene Bereiche etwas lernen und wundervoll Zusammenhänge herausfinden, aber man ist auch mit verschiedensten Themen konfrontiert, auf deren Hintergründe und Inhalte man sich immer wieder neu einlassen muss."
Studierende/r im 3. Semester – 2022
"Das Studium weitet meinen Blick auf die Welt, indem ich mich mit Literaturen aus den verschiedensten geographischen und sozial-kulturellen Bereichen beschäftige. Wer Literatur zum Beispiel einer anderen kulturellen Gruppe ließt, kommt nicht darum, sich mit der Lebensrealität dieser Menschen zu beschäftigen. Mir gefällt, dass das IL Studium die Sprachkompetenz erweitert. Nicht nur motiviert es, Fremdsprachen zu lernen, sondern ich merke auch, dass mein Wortschatz sich erweitert und meine Texte präziser werden. Weil die meisten Prüfungsleistungen kein Klausuren, sondern Hausarbeiten sind, müssen wir Studierende jedes Semester mehrere Texte verfassen. Dabei sind viele von uns motiviert, nicht nur wissenschaftliche, sondern auch ästhetische Standards zu erfüllen."
Studierende/r im 3. Semester – 2022
"Die Vielseitigkeit des Studiums und der Austausch über Literatur ist toll. Die Hausarbeiten in der Klausurenphase sind oft sehr anstrengend, der Arbeitsaufwand ist dann sehr hoch."
Studierende/r im 6. Semester – 2022
"Bei den internationalen Literaturen gibt es immer viel zu lesen. Manchmal sind das Theorietexte, manchmal Belletristik und manchmal Gedichte."
Studierende/r im 3. Semester – 2022