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Wirtschaftsinformatik studieren

163 Hochschulen 418 Studiengänge

Die Wirtschaftsinformatik gestaltet die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft.

Ein Text von Maria Retter. Mitarbeit: Christian Heinrich – ZEIT Studienführer 2022/23

Wirtschaftsinformatik-Studieninhalte — darum geht es

Die Produktion intelligent steuern, aus Datenmengen Wissen gewinnen oder Produkte per App steuern: In der Wirtschaftsinformatik gestaltest du digital unterstützte Geschäftsprozesse und Dienstleistungen. »Digitale Entwicklungen können viel verändern und Wirtschaftsinformatikerinnen und -informatiker haben großen Anteil daran«, sagt Susanne Strahringer, Vorsitzende der Wissenschaftlichen Kommission Wirtschaftsinformatik im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft und Professorin für Wirtschaftsinformatik an der TU Dresden.

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Cover von DIE ZEIT Studienführer

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Typische Fragestellungen im Wirtschaftsinformatik-Studium

  • Wie lassen sich neue Technologien in Geschäftsmodellen umsetzen?

    Wie zahlen sich Investitionen in die IT aus?

    Wie entwickelt man Apps und bringt sie erfolgreich auf den Markt? 

    Welche Software passt zu welchem Unternehmen, und wie führt man sie ein?

    Wie schützt man persönliche Daten?

    Wie erreicht man, dass eine Online--Bestellung am gleichen Tag geliefert wird?

    In welchen Bereichen kann ein Unternehmen künstliche Intelligenz einsetzen?

    Wie sorge ich dafür, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stets über die für sie relevanten Daten verfügen?

    Wie beeinflussen Produktbewertungen im Internet eine Kaufentscheidung?

    Wie erreicht man, dass Mitarbeiter und Kunden neue IT-Lösungen nutzen? 

    Wie funktioniert die Plattform- und -Sharing-Ökonomie?

So läuft das Studium ab

In den ersten Semestern beschäftigst du dich mit betriebswirtschaftlichen Anwendungssystemen wie SAP, mit Algorithmik und damit, wie man betriebswirtschaftliche Probleme für den Rechner formalisiert. Du lernst Programmiersprachen und Datenbanktechnologien kennen und erfährst, wie man den Softwareeinsatz für ein Unternehmen plant und umsetzt. Hinzu kommen Grundlagen der BWL, der VWL, der Mathematik und der Statistik. In den höheren Semestern geht es zunehmend darum, dieses Basiswissen miteinander zu verknüpfen und in größere Projekte einfließen zu lassen, zum Beispiel in die Entwicklung von Produkten oder das Entwerfen neuer Prozesse. Das geschieht oft in Praxisprojekten.

Hier sind passende Wirtschaftsinformatik-Studiengänge

Wirtschaftsinformatik passt zu dir, wenn …

... du dich für Digitalisierung interessierst, technisches Verständnis mitbringst und Spaß daran hast, mit unterschiedlichen Fachleuten zusammenzuarbeiten. Wirtschaftsinformatikerinnen und -informatiker haben im Berufsleben oft mit Menschen zu tun, die wenig von IT verstehen, daher sollten sie gern und gut kommunizieren. Zum Beispiel, um Nutzern ein neues IT-System zu erklären. Außerdem sind Organisationstalent und analytisches Verständnis wichtig, um Probleme zu erkennen und zu lösen. Etwa, wie man die Cloud eines Unternehmens am besten zugänglich macht. Gerade zu Beginn des Studiums muss man sich eine Menge Stoff in Informatik und Mathematik aneignen. 

»Das Schöne an der Wirtschaftsinformatik ist, dass sie für ganz unterschiedliche Charaktere geeignet ist: für Berater, die eher von der Wirtschaft her denken ebenso wie für Programmierfans. Im Studium entwickelt sich zwischen diesen unterschiedlichen Typen oft eine gute Dynamik«, sagt Strahringer.

Bevor du dich für einen Studienort entscheidest, schau dir die Studienpläne der infrage kommenden Hochschulen genau an, denn die drei Teilgebiete – dazu gehören das Kernfach Wirtschaftsinformatik und die beiden Fächer Informationstechnologie und BWL – fallen unterschiedlich groß aus. Studiengänge mit einem Schwerpunkt in Betriebswirtschaftslehre gehören meist einer wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät an, Angebote mit Schwerpunkt Informatik findet man dagegen an einer Fakultät für Informatik oder Mathematik.

Von Professor:innen empfohlene Voraussetzungen und Fähigkeiten

  • Abstraktes / logisches / analytisches Denkvermögen (88 %)
  • Interesse an (betriebs-)wirtschaftlichen Themen / (betriebs-)wirtschaftliches Grundverständnis (61 %)
  • Lernbereitschaft, Einsatz- und Leistungsbereitschaft (54 %)
  • Selbständiges, (selbst)organisiertes und -diszipliniertes Lernen und Arbeiten / Selbstmanagement / Bereitschaft zum Selbststudium (53 %)
  • Assoziations- und Transferfähigkeit / systemisches Denken (47 %)
  • Technikinteresse / technisches Grundverständnis (42 %)
  • Teamfähigkeit (39 %)
  • Affinität zur Mathematik / mathematische Vorkenntnisse (38 %)
  • Interesse am / Bereitschaft zum interdisziplinären Arbeiten (37 %)
  • Belastbarkeit / Ausdauer / Durchhaltevermögen (36 %)

Quelle: Professor(inn)enbefragung im Rahmen des CHE Rankings 2020/2021. Prozentangaben in Klammern: Anteil der befragten Professor(inn)en, die die jeweilige Voraussetzung genannt haben.

Gibt es einen NC?

Viele der Studiengänge haben eine Zulassungsbeschränkung, es gibt Auswahlverfahren mit Tests und Interviews oder einen Numerus clausus, der häufig zwischen 1,5 und 2,5 liegt. Da sich für Wirtschaftsinformatik auch viele bewerben, die es gleichzeitig in BWL oder Informatik versuchen und dann dort einen Studienplatz bekommen, kann man mit einem schlechteren Abi-Schnitt oft noch einen Platz bekommen.

Wo kann ich Wirtschaftsinformatik studieren?