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Fach

Chemie studieren

In der Chemie geht es um die Eigenschaften und die Herstellung von Stoffen.
276 Studiengänge
82 Hochschulen

Ein Text von Daniel Kastner – ZEIT Studienführer 2023/24

Darum geht es

Beim Stichwort Chemie denkt man erst mal nicht an Gesellschaftspolitik, aber es gibt einen Bezug, betont der Geschäftsführer der Gesellschaft Deutscher Chemiker, Wolfram Koch. „Chemikerinnen und Chemiker tragen immer mehr gesellschaftliche Verantwortung. Zum Beispiel können sie einen Beitrag zum Ausbau der regenerativen Energien leisten.“ So entwickeln sie etwa leichte, widerstandsfähige Materialien für Windräder oder Solarzellen, die transparent sind, sodass man sie auf Fensterscheiben anbringen kann.

Chemie steckt überall in unserem Alltag, auch wenn wir uns dessen nicht immer bewusst sind. Zum Beispiel laufen in Handyakkus, in Waschmaschinen oder beim Backen und Kochen chemische Prozesse ab.

Chemiker untersuchen die Reaktionen zwischen Molekülen in der Natur und vollziehen sie im Labor nach. Mit ihrem Wissen entwickeln sie neue Materialien, etwa dünnflüssigen, aber schnelltrocknenden Beton.

Das sagen Studierende über Chemie

"Man sollte sich bewusst sein, dass es ein aufwendiges Studium ist und natürlich sich mit dem Gebiet vorher befasst haben. Zudem ist es hilfreich, wenn man es einem spaß macht sich mit komplexen Zusammenhängen auseinander zusetzen. Lernen allein bringt einen nicht weiter! Man muss es vollständig verstanden haben um es anwenden und die Zusammenhänge erkennen zu können."
Studierende/r im 3. Semester – 2022
"Der Studiengang ist gut für Leute die Interesse an der Medizin haben aber nicht zwingend als Arzt arbeiten möchten. Zuerst werden einige Grundlagen in Biologie etc. vermittelt und allgemein wird ein gutes Wissen in Chemie verlangt aber selbst wenn man in der Schule nicht die eins in Chemie war (wie ich), ist es kein Ding der Unmöglichkeit auch diese Prüfung zu bestehen! Und diese Arbeit lohnt sich, denn ab dem 3. Semester sind diese "Grundlagen“ vorbei und die "medizinischen“ Fächer beginnen."
Studierende/r im 3. Semester – 2022
"Am meisten Spaß macht mir die Arbeit im Labor, weil es einerseits so viel Abwechslung bietet und andererseits meditativ ist, Substanzen von A nach B zu pipettieren. Das ist aber auch die große Herausforderung: Man muss schon wissen, was wohin gehört (die Theorie muss also sitzen)!"
Studierende/r im 5. Semester – 2022
Quelle: HeyStudium-Anschlussfragebogen der CHE-Studierendenbefragung
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Typische Fragestellungen im Chemie-Studium

  • Wie können Batterien schneller laden?
  • Wie zerlegt man Kunststoff in die Einzelteile, damit man ihn erneut verwenden kann?
  • Warum ist Eis leichter als Wasser?
  • Kann man die Eigenschaften von Verbindungen per Computer vorausberechnen?
  • Warum funktionieren manche Reaktionen nur mithilfe eines Katalysators?
  • Wie findet man heraus, welche Stoffe in Lebensmitteln enthalten sind?
  • Warum ist Methan ein stärkeres Klimagas als Kohlenstoffdioxid?
  • Wieso ist die Chipstüte innen silberfarben?

So läuft das Studium ab

In den ersten vier Semestern befasst du dich vor allem mit Anorganischer, Organischer, Physikalischer und Analytischer Chemie. Du lernst, welche Eigenschaften die Elemente im Periodensystem haben, wie sie angeordnet sind und wie grundlegende Reaktionen ablaufen. Du beschäftigst dich mit Verbindungen mit und ohne Kohlenstoff, mit Redoxreaktionen und Säure-Base-Gleichgewichten, mit Thermodynamik und Bindungslehre. Mathematik und Physik gehören ebenfalls zum Chemiestudium.

In den Vorlesungen werden häufig Experimente vorgeführt. Bei Laborpraktika lernst du dann selbst, wie man Apparaturen aufbaut, Maße und Volumina bestimmt, Substanzen herstellt und aus welchen Bestandteilen sich Stoffgemische zusammensetzen. Dabei hantierst du mit Reagenzglas, Pipette und Bunsenbrenner, verwendest Farbstoffe und übst den Umgang mit ätzenden oder giftigen Verbindungen.

Die Ergebnisse deiner Untersuchungen hältst du in Protokollen fest. Auch die Auswertung am Computer mit Programmen wie Excel oder Matlab gehört dazu. „Im internationalen Vergleich legen Hochschulen im deutschsprachigen Raum sehr viel Wert auf die experimentelle Ausbildung im Labor“, sagt Guido Kickelbick, Sprecher der Konferenz der Fachbereiche Chemie. „Das macht die Absolventen nicht nur für den deutschen Arbeitsmarkt interessant.“

Ab dem fünften Semester wählt man Schwerpunkte, zum Beispiel Wirkstoffchemie, Nachhaltige Chemie oder Polymerchemie. Oft kannst du schon ein erstes Forschungsprojekt beginnen. Die meisten hängen einen Master an – rund 85 Prozent promovieren.

Hier sind passende Chemie-Studiengänge und Hochschulen

Wo kann ich Chemie studieren?